Pflegeimmobilien - Pflegemarkt

Grundsätzlich sind Pflegeimmobilien etwas für Investoren mit langfristigem Anlagehorizont, die Wert auf eine attraktive monatliche Auszahlung und weniger auf eine hohe Wertsteigerung legen. Wer kurzfristig hohe Gewinne erzielen will, sollte nicht in Pflegeimmobilien investieren.

 

Erfolgsfaktoren für ein Investment in Pflegeimmobilien:

  • Der richtige Standort (Makro- und Mikrolage)
  • Wettbewerbssituation im Umkreis
  • Pflegeplatzbedarf in der Region
  • Wirtschaftlicher Betrieb
  • Pacht/Miete Refinanzierung aus dem Investitionskostenanteil
  • Vereinbarung mit dem Sozialhilfeträger
  • Beachtung der Landesheimgesetze

Entscheidend sind der richtige Standort, ein durchdachtes Konzept (Pflege 5.0), eine zu 100 % staatlich refinanzierte Miete und ein gute Infrastruktur mit Anbindung an das öffentliche Leben. Bevorzugt werden Städte und auch größere Gemeinden mit guter Stadtanbindung. Die Pflegeimmobilie sollte den neuesten baulichen Anforderungen entsprechen, damit ein wirtschaftlicher Betrieb gewährleistet wird. Nur dann findet sich auch ein Ersatzbetreiber, falls es einmal Probleme mit dem Mieter gibt. Die verschiedenen Landesheimverordnungen müssen berücksichtigt werden und eine Refinanzierung mit den vorhandenen Investitionskostensätzen muss gewährleistet sein, damit der Betreiber die Miete auch langfristig erwirtschaften kann. Nur dann ist auch der Wert der Pflegeeinrichtung gesichert.

 

Der demografische Wandel trägt dazu bei, dass die Nachfrage nach professioneller, vor allem stationärer Pflege weiter überdurchschnittlich steigt. Der Bedarf an Pflegeplätzen übersteigt das Angebot bei weitem. Eine Vollbelegung aller gut geführten stationären Pflegeeinrichtungen darf damit auf Jahrzehnte hinaus als nachhaltig gesichert gelten.

 

Folgende Faktoren führen zur steigenden Nachfrage an Pflegeplätzen:

  • Räumliche Trennung der Eltern von den Kindern
  • Berufstätige Frauen, die nicht mehr ausreichend Zeit für die Pflege der Angehörigen haben
  • Zunahme von Krankheitsbildern, wie z.B. Demenz, die nicht häuslich/ambulant betreut werden können
  • Längere Lebenserwartung der Pflegepatienten durch die Medizin
  • Ersatzbedarf für nicht mehr zeitgemäße und überalterte Pflegeeinrichtungen
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